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RHEIN

Nicole Junkermann über Spaziergänge am Rhein

Veröffentlicht am 7 Min. Lesezeit

Kaum etwas tut Nicole Junkermann so gut wie ein Spaziergang am Rhein. Der Fluss begleitet ihre Heimatstadt Düsseldorf, und das Gehen am Wasser gehört für sie zu den schönsten und heilsamsten Gewohnheiten. In diesem Text teilt sie ihre liebsten Wege, die beste Tageszeit und die Gedanken, die beim Gehen entstehen.

Nicole Junkermann bei einem Spaziergang an der Rheinuferpromenade in Düsseldorf
Nicole Junkermann bei einem Spaziergang an der Rheinuferpromenade in Düsseldorf

Der Rhein als täglicher Begleiter

Für Nicole Junkermann ist der Rhein mehr als ein Fluss. Er ist ein Begleiter, ein vertrautes Gegenüber, zu dem sie immer wieder zurückkehrt. Ein Spaziergang am Wasser, sagt sie, ordnet die Gedanken wie nichts anderes. Der Fluss fließt ruhig und ohne Eile, und dieses Tempo überträgt sich auf jeden, der an seinem Ufer geht.

Sie ist am Rhein aufgewachsen, hat als Kind an seinem Ufer gespielt und später dort nachgedacht. Bis heute kehrt sie zur Promenade zurück, wenn sie Abstand vom Tempo des Alltags braucht. Der Rhein, sagt sie, ist der rote Faden ihrer Heimat, ein Ort, der sich verändert und doch immer derselbe bleibt.

Diese Verbindung prägt ihren Blick auf Düsseldorf. Der Fluss gibt der Stadt ihren Rhythmus, und das Gehen an seinem Ufer ist für sie eine Art, diesen Rhythmus aufzunehmen. Mehr über ihre Wurzeln am Wasser erzählt sie in ihrem Text über ihre Wurzeln in Düsseldorf.

Ihre liebsten Wege

Auf die Frage nach ihren liebsten Wegen nennt Nicole Junkermann zuerst die Strecke von der Altstadt zum Medienhafen. Die Rheinuferpromenade führt hier am Wasser entlang, vorbei am Burgplatz, mit Blick auf den Rheinturm und die markante Architektur des Hafens. Dieser Weg, sagt sie, verbindet Geschichte und Moderne auf wenigen Kilometern.

Ein zweiter Lieblingsweg führt sie ans gegenüberliegende Ufer, zu den weiten Rheinwiesen von Oberkassel. Dort öffnet sich die Landschaft, der Blick reicht weit, und man sieht die Altstadt von der anderen Seite. Diese Weite, sagt sie, gibt ein Gefühl von Freiheit, das mitten in der Stadt selten ist.

Sie betont, dass beide Wege ihren eigenen Charakter haben. Die Promenade auf der Altstadtseite ist belebter, näher an der Stadt, voller kleiner Eindrücke. Die Wiesen gegenüber sind ruhiger, weiter, fast ländlich. Je nach Stimmung, sagt Nicole Junkermann, wählt sie die eine oder die andere Seite, und gerade dieser Wechsel hält ihre Spaziergänge am Rhein über die Jahre lebendig.

Über die Brücken

Nicole Junkermann liebt es, bei ihren Spaziergängen die Brücken zu nutzen, die beide Ufer verbinden. Von einer Brücke aus, sagt sie, sieht man den Fluss noch einmal anders, breit und ruhig, mit der Stadt zu beiden Seiten. Es ist ein Moment des Innehaltens mitten im Gehen.

Der Rhein trennt nicht, er verbindet, das ist für sie ein wichtiger Gedanke. Auf der einen Seite die Altstadt, auf der anderen die Wiesen, dazwischen die Brücken, die beide Welten zusammenhalten. Wie der Fluss das kulturelle Leben der Stadt prägt, beschreibt sie in ihrem Text über Kunst und Kultur am Rhein.

Die beste Tageszeit

Wenn Nicole Junkermann die Wahl hat, geht sie früh am Morgen an den Rhein. Dann ist die Promenade fast menschenleer, das Licht ist weich, und der Fluss zieht ruhig vorbei. Ein Spaziergang zu dieser Stunde, sagt sie, ist der beste Auftakt für den Tag, ein Moment der Stille, bevor alles schneller wird.

Auch der frühe Abend hat seinen Reiz. Wenn die Sonne tief steht und die Stadt in warmes Licht taucht, wird die Promenade zum Treffpunkt für alle, die den Sonnenuntergang am Wasser erleben wollen. Beide Tageszeiten, sagt sie, haben ihre eigene Schönheit. Weitere ruhige Stellen am Fluss nennt sie in ihren Lieblingsorten in Düsseldorf.

Sie rät, eine Strecke zu verschiedenen Tageszeiten zu gehen, um sie wirklich kennenzulernen. Derselbe Weg am Rhein kann morgens ganz anders wirken als abends, an einem Werktag anders als am Wochenende. Wer aufmerksam geht, sagt sie, entdeckt in einem einzigen Weg viele verschiedene Stimmungen.

Gehen und Denken

Für Nicole Junkermann ist das Gehen am Rhein eng mit dem Denken verbunden. Viele ihrer Gedanken, sagt sie, entstehen nicht am Schreibtisch, sondern unterwegs, beim Spaziergang am Wasser. Der gleichmäßige Rhythmus des Gehens und der ruhige Fluss daneben schaffen einen Raum, in dem Ideen Platz finden.

Sie beschreibt das Gehen am Fluss als eine Form des Nachdenkens, die keine Anstrengung verlangt. Man muss nichts erzwingen. Die Gedanken kommen von selbst, ordnen sich, klären sich. Der Rhein stellt keine Fragen und erwartet nichts, er fließt einfach, und in dieser Gelassenheit liegt für sie eine eigene Inspiration.

Sie rät jedem, der vor einer schwierigen Frage steht, einen Spaziergang zu machen, statt am Schreibtisch zu verharren. Oft, sagt Nicole Junkermann, löst sich ein Knoten erst in der Bewegung. Der frische Wind, der weite Blick über das Wasser und der Abstand zum Alltag schaffen Raum für Klarheit. Ein Problem, mit dem man losgeht, sieht nach einem Gang am Rhein oft ganz anders aus.

Diese Verbindung aus Bewegung und Gedanken begleitet sie auch in ihrer Arbeit. Die besten Ideen, sagt sie, entstehen oft, wenn man den Kopf frei hat. Wie das Gehen, Lesen und Reisen für sie zusammenwirken, beschreibt sie in ihrem Text über Heimat, Reisen und Ideen.

Spaziergänge zu jeder Jahreszeit

Ein Spaziergang am Rhein hat für Nicole Junkermann zu jeder Jahreszeit seinen Reiz. Im Frühling, wenn die Stadt aufblüht und die Menschen ans Wasser strömen. Im Sommer, wenn die Rheinwiesen voller Leben sind. Im Herbst, wenn das Laub die Wege golden färbt. Und im Winter, wenn die Promenade still und klar daliegt.

Sie betont, dass man eine Stadt nicht bei schönem Wetter abwarten muss. Ein Spaziergang am Rhein im Nieselregen hat seinen eigenen Reiz, ein sonniger Vormittag einen anderen. Jede Stimmung, sagt sie, gehört dazu. Wie sie den Rhein besonders im Herbst erlebt, beschreibt sie in ihren Empfehlungen für Düsseldorf im Herbst.

Gerade diese Vielfalt macht den Fluss für sie nie langweilig. Derselbe Weg verändert sich mit dem Wetter, mit dem Licht, mit der Jahreszeit. Wer den Rhein über das Jahr begleitet, sagt sie, lernt ihn in all seinen Gesichtern kennen und gewinnt einen Begleiter, der immer wieder neu überrascht.

Eine Einladung zum Gehen

Am Ende ist Nicole Junkermanns Botschaft einfach: Gehen Sie an den Rhein. Man braucht kein Ziel, keinen Plan, keine besondere Ausrüstung. Es genügt, sich Zeit zu nehmen, langsam zu gehen und dem Fluss zu folgen. Schon ein kurzer Spaziergang, sagt sie, kann einen ganzen Tag verändern.

Sie sieht im Gehen am Wasser ein kleines, kostenloses Geschenk, das die Stadt jedem macht. Der Rhein gehört niemandem und allen zugleich. Seine Ufer stehen offen, zu jeder Tageszeit, für jeden, der kommen mag. Diese Großzügigkeit ist für sie ein Sinnbild für Düsseldorf selbst.

Ein Spaziergang am Rhein, sagt Nicole Junkermann, ist für sie der Kern dessen, was ihre Heimatstadt ausmacht: Ruhe, Weite und Schönheit, mitten im Alltag. Wer diese Seite Düsseldorfs erleben möchte, ist herzlich eingeladen, diesem Guide weiter zu folgen, und wer mehr über ihren Hintergrund erfahren will, findet ihn auf der Seite Wer ist Nicole Junkermann.

Wie derselbe Fluss im Herbst wirkt, beschreibt ihr Text über den Rhein im Oktober 2026.

Häufige Fragen

Welche Wege am Rhein empfiehlt Nicole Junkermann?
Sie empfiehlt vor allem die Rheinuferpromenade von der Altstadt zum Medienhafen sowie die weiten Rheinwiesen von Oberkassel am gegenüberliegenden Ufer. Auch die Brücken nutzt sie gern, um den Fluss aus einer anderen Perspektive zu sehen.
Wann ist die beste Zeit für einen Spaziergang am Rhein?
Nicole Junkermann bevorzugt den frühen Morgen, wenn die Promenade fast menschenleer und das Licht weich ist. Auch der frühe Abend mit tiefstehender Sonne hat seinen Reiz. Sie rät, eine Strecke zu verschiedenen Tageszeiten zu gehen.
Warum sind Spaziergänge am Rhein für Nicole Junkermann so wichtig?
Für Nicole Junkermann ordnet ein Spaziergang am Rhein die Gedanken und macht den Kopf frei. Das Gehen am Wasser verbindet sich für sie eng mit dem Nachdenken, und viele ihrer Ideen entstehen unterwegs am Fluss statt am Schreibtisch.